Eine Seefahrt, die ist lustig

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Die Faszination Meer treibt jeden Tag Abertausende von Menschen „nach draußen“. Auf hoher See erwarten einem viele Erfahrungen. Vor allem solche, die einem der moderne Alltag nicht geben kann.

Der Blick auf die See ist etwas besonderes. Vor allem die Stadtmenschen sind es gar nicht gewohnt, so sehr in die Weite zu schauen. Häufig stört ein von Menschen gemachtes Hindernis unsere Sicht oder die Natur selbst stellt seine Berge in unser Blickfeld. Zugegeben, auch diese sind schön anzusehen – aber die See ist einzigartig. Sie ist der Inbegriff der Weite. Sie scheint unendlich, auch wenn wir seit Magellan wissen, dass sie das nicht ist. Wer einmal auf einem Schiff war, der weiß, wie magisch diese Ferne sein kann.

Für die Menschen früher war die See noch mehr Lebensort als für heutige Menschen. Viele Handelsleute mussten ihre Waren mit dem Schiff transportieren und viele Menschen lebten vom Fischfang. Heute ist die See eher ein Ort der Erholung, statt der Arbeit. Sie ist für einige auch zu einem Ort der Selbsterkenntnis, der Stille und der Kontemplation geworden. Segelschiffe, die sich ohne Lärm und Abgase – nur mithilfe des Windes – fortbewegen sind für viele Menschen eine wohltuende Erholung. Zudem ist Seeluft nachweislich gut für die Gesundheit. Aber vor allem das Abschalten ist Balsam für die Seele. Die See zeigt die ewige Ruhe der Natur. Das Treiben der Menschen kann sich ändern. Die See ist in einem immer wiederkehrenden Rythmus: Die Wellen steigen an und sie flachen ab, die Sonne steigt auf und geht wieder unter, die Tiere ziehen in Richtung Norden und wieder in Richtung Süden.

Mit viel Freude kann man die Tagebücher von Seglern im Internet lesen. Einer von ihnen, Uli Schilf, segelt schon seit Langem mit seiner SnapDragon aus England, die er liebevoll „Stübbes“ nennt. Häufig ist er mit seiner Frau unterwegs, die ihm an Bord aushilft. Um sich Steuerbord und Backbord zu merken, trägt Uli einen „Lernpullover“ mit einem grünen Ärmel für Steuerbord und einem roten für Backbord. Wer Ulis Tagebuch liest und sich für das Segeln interessiert, wird schnell einen Gleichgesinnten in den Einträgen wiedererkennen. Als Skipper und Steuermann gilt sein größtes Augenmerk natürlich seinem Schiff, aber in den Berichten über die Segeltörns in der Schleswig-Holsteinischen Ostsee findet man auch einen in die Weite schweifenden.

Wer selber einmal rein lesen möchte, oder einfach nur Fotos genießen will, sollte hier vorbeischauen: http://www.ulischilf.de

Und wer einmal selbst einen Segeltörn erleben möchte, aber keinen Segelschein besitzt, oder aus anderen Gründen nicht auf eigene Faust lossegeln möchte, für den könnte Mitsegeln die Urlaubsidee sein.