Samba, Sonne und Lebensfreude – Einblicke in Brasilien

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Samba, Sonne und Lebensfreude. Das ist Brasilien. Es ist der fünftgrößte Staat der Erde und ein Land der Unterschiede, denn in keinem südamerikanischen Land ist die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie in Brasilien.
Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der Landschaft wieder. Grüne Regenwälder von unglaublicher Größe, wundervoll malerische Sandstrände und weitläufige Savannen prägen das Land. Daneben gibt es eine erstaunlich farbenfrohe Tierwelt. Alle wichtigen Daten und Fakten zu Brasilien gibt es bei www.topreiseinfos.com. An dieser Stelle sollen zwei kleine Einblicke genügen.

Belo Horizonte – Gute Aussichten auf die Vielfalt Südamerikas

Ein ganz besonderes Highlight ist Belo Horizonte. Sie ist die drittgrößte Metropole Brasiliens. Besonders schön ist hier das Pampulha Kunstmuseum, gelegen in einer perfekt blauen Lagune. Das ehemalige Kasinogebäude beherbergt über 1600 Kunstschätze von internationalem Rang zur Ausstellung. Entworfen von Oscar Niemeyer, ist das gesamte Gebäude inspiriert worden durch die Elemente und Formen des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier. Einen atemberaubenden Überblick über die verschiedenen Facetten von Belo Horizonte bekommt man auf dem “Parque das Mangabeiras”, auf den Hügeln sechs Kilometer vor der Stadt. Von dieser erhöhten Position erblickt man auch das Naturschutzgebiet “Mata do Jambeiro” welches sich nahtlos in die region einfügt. Mehr als einhundert Vogelarten beherbergt das Reservoir. Ein weiterer Beweis für das farbenfrohe Brasilien.

Ouro Preto – Das Weltkulturerbe mit dem schwarzen Gold

Nach vier Stunden Fahrt aus Belo Horizonte erreicht man Ouro Preto. Die Stadt war früher einmal die Hauptstadt Minas Gerais’ bevor es aufgrund seines Wachstums Belo Horizonte wurde. Berühmt ist Ouro Preto vor allem für seine barocke Altstadt, was die Stadt 1980 auch zu einem UNESCO-Weltkulturerbe machte. Auf Deutsch bedeutet Ouro Preto „schwarzes Gold“. Die Stadt wurde wegen des großen Goldvorkommens so benannt. Das Gold verfärbt sich wegen Verunreinigungen mit Eisenoxid leicht schwarz. Für Goldschürfer war die Stadt seit dem 17. Jahrhundert ein äußerst begehrter Ort. Aufgrund dessen kam es immer wieder zu Spannungen mit der portugiesischen Krone. Einst ein El Dorado, heute eher eine Studentenstadt. Eine Bergbauschule, wie sollte es auch anders sein, und eine Pharmazieschule wurden 1969 zu der „Universidade Federal de Ouro Preto“ zusammengeführt. Die historischen Bauten, darunter auch die Universität, locken jährlich unzählige Touristen an. Für eine Stadttour muss man allerdings auf Verkehrsmittel zurückgreifen oder gut zu Fuß sein – denn Fußgänger müssen sich mit den steilen Straßen Ouro Pretos erst einmal zurecht finden.

Tipp: Vivien und Erhard bieten weitere Impressionen aus diesem faszinierenden Land. Iguacu, Belem, Manaus und natürlich Rio de Janeiro. Ihre Reiseerinnerungen finden sich unter www.vivien-und-erhard.de.