Spiekeroog – Insel der Entspannung und Ruhe

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Der Norden Deutschlands wird für immer mehr Bundebürger zum Urlaubsziel Nummer Eins. Statt in den heißen Süden, zieht es viele an die frische Seeluft. Spiekeroog ist eine der beliebtesten Inseln Frieslands. Doch was bieten einem die friesischen Inseln als Urlauber?

Spiekeroog liegt im Norden Deutschlands im niedersächsischen Wattenmeer zwischen seinen beiden Schwesterinseln Langeoog und Wangeoog und ist nur über eine Fährverbindung von Neuharlingersiel aus zu erreichen. Die Fähre fährt nur zu Flutzeiten, weshalb die Anfahrt täglich variiert. Nach einer guten Dreiviertelstunde Fahrt ist man übergesetzt. Die Koffer werden gegen Entgelt vom Hafen bis zur Pension transportiert. Wer dieses Angebot nicht annehmen möchte, sollte 15 Minuten Fußmarsch einplanen.

Womit auch bereits das Erwähnenswerte angesprochen ist: Da auf Autos, Busse und Taxis nicht zurückgegriffen werden kann -  Spiekeroog ist vollkommen autofrei – lebt es sich gleich viel stressfreier auf der Insel. Bei gut 18 km² Fläche kein Wunder. Es leben gerade einmal eintausend Einwohner auf Spiekeroog. Die meisten Menschen sind daher Touristen – und die müssen sich der Autofreiheit anschließen. Selbst das Fahrradfahren ist streng reglementiert. Aber eigentlich ist es unnötig, denn man kann Spiekeroog an einem halben Tag umrunden.

Die Freizeitangebote der Insel sind vielfältig. Neben dem Strand gibt es ein Muschelmuseum zu entdecken, Theateraufführungen und Konzerte zu besuchen und Wattwanderungen zu unternehmen. Ab und zu gibt es auf Spiekeroog auch ein Zirkus mit Clowns für die Kleinen. Wem das alles nicht reicht, der kann sich in einem der beliebten Restaurants der Insel die kulinarischen Köstlichkeiten der Nordsee servieren lassen.

Eine interessante Sehenswürdigkeit ist neben dem niedlichen Dorf im Zentrum der Insel und dem großflächigen Nordstrand vor allem der große Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“, welcher mehr als die Hälfte der östlichen Seite einnimmt. Die Wanderwege sind streng ausgeschildert. Das Betreten des Naturschutzgebietes ist streng untersagt. Viele Zugvögel und seltene Tierarten haben hier ihre Heimat und sollen nicht gestört werden. Umso besinnlicher ist eine Wanderung durch das Gebiet. Man genießt die Stille, entdeckt die immer wiederkehrenden Zyklen der Natur – nicht zuletzt aufgrund der Gezeiten.

Interessant ist auch die Entstehung der Insel: Spiekeroog wurde vor Jahrhunderten von Piraten genutzt. 1625 sollen die ersten Familien sich auf der Insel niedergelassen haben und vom Fischfang, von der Landwirtschaft und von der Herstellung von Muschelkalk gelebt haben. Später in der Preußischen Ära wurde eine Reihe von Seebädern zur gesundheitlichen Erholung gegründet. Die 1885 eröffnete Bahn, die das Dorf mit dem Weststrand der Insel verband, besteht zum Teil noch heute und wird mit Pferden als Museumsbahn betrieben. Bis 1981 verband die Bahn das Dorf mit dem alten Hafen. Mit der Eröffnung des neuen Hafens wurde diese Transportmöglichkeit allerdings obsolet.

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