Wundersame Metropole Tokyo

Startseite » Reisetipps » Wundersame Metropole Tokyo

Japan – das Land der aufgehenden Sonne, bietet dem erkundungsfreudigen Besucher mehr als postenkartenreife Kirchenblütenidylle und Pagoden. Auf der Reise durch die Hauptstadt Japans, Tokyo, kann man so viel Fremdes entdecken, das einem doch irgendwie vertraut scheint. Ein Reisebericht.

Es ist gar nicht so leicht, sich in Tokyo zurechtzufinden. Europäer haben vor allem mit einem zu kämpfen: Mit der Tatsache, dass sie kein einziges Schild lesen können. Man kommt sich zum ersten Mal vor wie ein Analphabet. Glücklich der, welcher einen englischsprechenden Passanten trifft oder hier und da doch ein Schild mit englischer Aufschrift findet. Was man aus Europa kennt und sich in Japan als großer Vorteil erweist, sind die Abbildungen vor den Schnellrestaurants. Da weiß man, was einem erwartet. Auch wenn es überhaupt nicht so schmeckt, wie das europäische Pendant. Dafür ist es häufig günstiger als in Europa. Das Essen wird in vielen Restaurants ab 20 Uhr noch einmal preislich reduziert. Außer die Getränke, für welche man gut und gerne mal das Doppelte als in der Heimat zahlt. Sehr nützlich sind in diesem Fall die überall vorfindbaren Getränkeautomaten. Die Japaner lieben Automaten.

Die Großstädte sind vor allem eines: laut. Von überall Musik, Menschen und Werbejingles. In Shibuya, der jungen und stylischen Einkaufsmeile von Tokyo, wird den vorübereilenden Menschenmassen die bunte Welt der Elektronik angepriesen. Irgendwie scheint sowieso alles bunter und lauter, aber auch lebensfroher und spritziger als im heimischen Europa. Die Wolkenkratzer sind gigantisch, die Masse an Menschen schier unglaublich. Vor allem die junge Bevölkerung kleidet sich so stylisch, dass man den Eindruck hat, man läuft in einer TV-Show herum. Quietschbunte Lederjacken und Tonnen an Haarspray tragen dazu bei, dass einige der Passanten aussehen wie aus einem Anime-Film.

Natürlich gibt es auch die kulturelle Seite Tokyos, wie den Yoyogi Park, der noch heute an den ersten bemannten Flug Japans erinnert. Hier startete 1910 Yoshitoshi Tokugawa, einer der Pioniere der Militärluftfahrt, nur wenige Jahre nach dem erfolgreichen Flug der Wright-Brüder in den USA. Der nahe gelegene Meiji Schrein ist einer von vielen Shinto-Schreinen der Stadt. Neben Shintoismus ist auch der Buddhismus in Tokyo allgegenwärtig. Daran erinnern die vielen Buddha-Statuen.

Um mögliche Urlaubspläne zu entwerfen oder weitere Erfahrungensberichte zu lesen, bietet sich das Weltreiseforum an. Hier kann man sich mit anderen Japan-Begeisterten austauschen: http://www.traveltalk.weltreiseforum.com